Musik

Songs beider 7inchs sind hier bei Soundcloud zu finden!!!

Veröffentlichungen:

Juli 2013 Split-7″ /w Bloodstains:

Artwork Split /w Bloodstains

Reviews zur Platte:

Plastic Bomb:

Review Plastic Bomb

Review Plastic Bomb

Punkrock! Fanzine:

Review Punkrock Fanzine

Review Punkrock Fanzine

Underdog Fanzine:
„Wenn Einzylinder Joe, Lackschaden Lilly, Power Lauer und DJ Zündapp in ihrer ranzigen Klangwerkstatt fachsimpeln, dann ist eine lange Nacht gewiss, in der sie sich die Finger schmutzig machen, schrauben, drehen und etwas sinnvolles tun. Das bringt Vorteile, wertet das Produkt optisch auf und wirkt insgesamt schnittig. Es muss kein Cabrio sein, um Eindruck zu schinden. Schon WIRE haben mit 1, 2, XU bewiesen, dass eine entsprechende Minimierung und Reduzierung auf das Wesentliche eine Genugtuung ist, den Spaß am “Schrauben und Schweißen” nicht zu verlieren und für klare Verhältnisse und Strukturen zu sorgen. SpitzenPunk, der jede Norm erfüllt und ein Statussymbol auch für Anfänger_innen darstellt.
BLOODSTAINS legen einen Zacken zu, haben es sehr eilig, ans Ziel zu kommen und sind nach Durchlaufen der Ziellinie noch nicht mal außer Atem. Wow, wie schafft das Trio das? Sportlich, elegant liefern Nils, Robin und nochmals Robin eine kurze, knappe Anleitung, wie einfach es sein kann, Energie, Tempo und 3 bis 4 Akkorde zu einer Formel zu verknüpfen, mit der zwar kein Blumentopf zu gewinnen ist, aber unmissverständlich aufzeigt, dass Selbstgespräche und Hektik zu unberechenbaren Verhaltensweisen führen können.“

Ox Fanzine:

Ox Fanzine

Review Ox Fanzine

Ramtatta Fanzine:
„Es gab mal eine Zeit – die Älteren unter euch werden sich erinnern -, da gab es Tonträger, die nicht mit zwei oder drei Buchstaben abgekürzt wurden und einen gewissen Charme innehatten. In einer Zeit, wo die Gummistiefel noch aus Holz fahren, Worte wie „Google“ oder „Online-Banking“ noch völlig unbekannt waren oder noch Karlsquell-Pils getrunken wurde.
Wovon ich rede? Die Rede ist natürlich von Audio-Kassetten (erklärt mal einem Jüngeren, was „zurückspulen“ im Zeitalter von CD und DVD noch ist…) und den – zum Glück – noch heute sehr beliebten Vinyl-Platten.
Besonders über Letzteres habe ich mich gefreut, als endlich die Post von der Band „Mofabande“ ankam, die eine solche Schönheit in sich trug. Eine weitere Überraschung war, dass es sich um eine Split-Vinyl handelte, die auch noch die Band, „Bloodstains“, beinhaltete. Quasi doppelt gemoppelt.
Ein sehr schönes Zeichen, herzlichen Dank erst mal dafür!
Doch es geht noch weiter: Nicht nur der Tonträger ist aus längst vergangenen Tagen, auch die Musik ist es!
Ich muss zugeben, dass ich mich vor dem Eintreffen der Post ein wenig schlau gehorcht habe und am Anfang gar nicht begeistert war. Der recht kurze Einblick vermochte nur ewig gleiche Schlagzeugrhytmen, 3-Akkord-Gitarrenspiele und höchstens 1:30 lange Lieder zu prophezeien. Doch nun sitze ich hier und bin wirklich überrascht.
Es ist fast so, als ob man ein Stück Vergangenheit rausgenommen und in die jetzige Zeit gepackt hätte. Der Charme und der Stil wird im Gegensatz zu vielen anderen Möchtegern-Vertretern wirklich glaubwürdig verkörpert und man verspürt ganz spontan die Lust mit ein paar Freunden Bier trinkend in der Gegend rumzuhängen, bevor man, die Platte immer noch hörend, zum nächsten Konzert um die Ecke torkelt, um sich den Schmerz vom Leib zu tanzen. Ob nun vom Klang, vom Text oder von der Länge her: Hier gibt es Punkrock ganz alter Schule und vor allem vom Feinsten! Hier wird ganz simpel und ganz fix alles knick, knack auf den Punkt gebracht. Wie sagt man so schön dazu? „Ohne Kompromisse“!
Während die Jungs von „Bloodstains“ durchgehend in der englischen Sprache unterwegs sind – wenn man mal von der Cover-Version „Punk-HC“ (ursprünglich Mofabande) absieht -, machen es „Mofabande“ lieber auf Deutsch, mit Ausnahme des Liedes „Modern Thoughts“ (ursprünglich „Bloodstains“). Somit behalten sich die beiden Bands vor, trotz des ähnlichen Stiles, eine eigene Duftmarke zu versprühen und dabei doch das Selbe auszusagen: Punk rock’s!
Natürlich wird man diese Art von Musik niemals in den deutschen Charts, im Radio oder in schieren Massen bei Saturn, Media Markt und Co. vorfinden. Auch eine millionenschwere Zuhörer- und Fanmasse wird auf sich warten lassen müssen. Selbst der eingebaute Swimmingpool vor der eigenen Villa wird wohl doch eher durch ewig langes Sparen oder spitzfindigen Diebstahl zu erwerben sein.
Aber das ist egal: Hier spielen Herz und Seele gerne mit, lassen sich gerne mal baumeln und schwelgen in alten Erinnerungen, wo Punkrock noch genau so klang, wie man es gerade von dieser Platte aus hört. Man wird zwar kein „Superstar“ oder „sehr beannt“, aber ein „Lokal“- oder „Nostalgiehelden“-Dasein ist definitiv drin. Und das ist manchmal mehr wert, als alles andere.“

Moloko+:
„Dilemma: Beide Bands wirken total sympathisch, schreiben durchdachte Lyrics, machen aber jeweils recht austauschbaren Hardcore oder meinetwegen sehr, sehr forsch vorgetragenen Punk, der so richtig nicht zünden will. Aachens Bloodstains haben denn dann auch folgerichtig ihren besten Moment, als sie mal kurz bei „Punk/HC“ vom Gaspedal gehen. Die Bonner Mofabande hingegen hat sich einen spitzenmäßigen Namen gegeben (vielleicht ein bißchen nostalgischer Wehmut, in den frühen 80ern wurde man als kleiner Provinzpunker ja tatsächlich von eben jenen Kreidler- und Puch-„Rockern“ gejagt) und alles, was man wissen muß, hat Herr Matti bereits am Heiligen Abend des Jahres 2012 prägnant zusammengefaßt (http://www.moloko-plus.de/review/mofabande-same-ep-4523). Stimmt und trifft 100%ig auch auf die Tracks dieser Split-EP zu!
Neulich habe ich mir mal wieder einige betagte HC-Platten ausgebuddelt, die mir früher viel bedeuteten (JFA, SS Decontrol) und das alte Feuer, es brannte nicht mehr. Aber bevor jemand fragt: Nein, ich verkaufe sie natürlich NICHT!“

 
 
 
 
 
 
September 2012 7″ s/t:

Artwork

Reviews zur Platte:

Plastic Bomb:

Review Plastic Bomb

Review Plastic Bomb


 

Punkrock Fanzine!:

Review Punkrock Fanzine

Review Punkrock Fanzine

Moloko+:
Machen wir es genauso kurz und kompromisslos wie MOFABANDE, die hier zwölf Songs auf sieben Inch pferchen: 80er US-HC im knackenden Fliegersirenensound und Brachialtempo; zuweilen deutsch, zuweilen englisch besungen – kein verkopfter Schlaubergerpunk (Rachut-Klons fuck off!), sondern eine phrasenbefreite Zahnsteinbehandlung.
Melodien bleiben dabei keineswegs auf der Strecke, Punk ist in allen Belangen Mutter des Gedankens, die Vocals haben Wiedererkennungswert (imagine: Clif Hangar vs. Dave Dictor), die Aufnahme ist passenderweise etwas anget(h)rasht – Referenzpunkte: Skandinavien KBD, CIRCLE JERKS, THE FREEZE und das Bonner Arbeitsamt. Bloodstains over NRW! Veröffentlich wurde die ganze Chose auf dem eigenen Label namens Schurzen Records (haha!), aufgenommen bei Unterschichten Records in Münster und der Qualität hört man an, dass die Leute hier weitesgehend schon seit 2004 zusammen an diesem Sound schustern – das klingt durchweg rund.
Auch wenn der Rezensent recht wenig Bezugspunkte zu diesem Sound hat, lädt dies ausnahmsweise nicht zu Genörgel ein, sondern zum Prädikat: coole Scheibe! Empfehlung für Fans von ABFUKK, PRESS GANG, AFFENMESSERKAMPF. „Don’t talk to the Hitlerkids!“
Matti

Ramtatta:
Das verdammte Loch ist zu klein. Von der 7″. Sie passt erst nach mehrmaligem Hin und Her auf den Plattenteller. Glück gehabt. Denn die Bonner Band ist eine verdammte Granate. Wie konnte ich seit 2004 nix von denen hören? Also, so gar nix? Doch von Anfang an.
Gleich nach dem Auspacken die erste Überraschung. 12 Lieder auf einer 7″? Das kann nur gut werden. Das schreit nach brutaler Geschwindigkeit. Und nachdem die anfänglicher Schwierigkeiten beim Auflegen überwunden waren, knallt einem der erste Song kurz und knapp um die Ohren. Die Message ist klar. Wenn ich so nachdenke, mehr Worte wären zu viel gesagt. Also: in 8 (JA, acht) Sekunden alles gesagt zum Thema, nicht schlecht. Und dem Lied hört man musikalisch so herrlich die 80er an. Dann wechselt die Sprache ins Englische und auch das Tempo wird zugunsten der Melodie etwas zurückgenommen. Auch hier gilt: in der Kürze liegt die Würze (vor allem textlich). Überhaupt: das längste Lied der A-Seite geht knapp über eine Minute. Kurzum: ich muss die alte Phrase bemühen: nur Hits, kein Ausfall. Ein wahnsinnig gute Single. Ich will auch kein Lied hervorheben, die sind alle zu gut. Das Ding ist abwechslungsreich mit geilen Melodien und abwechselnd englisch-deutschem Gesang. 80er Hardcore muss Pate gestanden haben, Punk ist ebenfalls in direkter Linie verwandt. Der Gesang hat Rotz und Schmackes. Die B-Seite fällt nie ab. ich komme aus dem Schwärmen nicht raus. Bitte mehr davon. Unbedingt ein Album (wenn ich die Songs mal hochrechne, müssten da ja um die 30 Songs rauf – bitte gern). Mit einem denkwürdigen Zitat aus dem fünften Lied, schließe ich hier mal ab: „Punk hat uns verführt und HC nahm uns die Träume weg.“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer: das Ding ist auf 500 Stück limitiert und kommt mit Downloadcode. Es kann nur eines geben: Kaufen!! (Und nach ein paarmal umdrehen hat sich auch das Problem mit dem kleinen Loch erledigt, na also!)

Ox Fanzine:

Review OX Fanzine

Review OX Fanzine

 
 
 
 
 
 


Juni 2012 Tapesampler:

Tapesampler

Tapesampler


Tapesampler „Kürze ist die Schwester des Talents“ (Aldi Punk/Ostrol B Tapes)

Darauf vertreten mit „Abgekapselt (Demo Version)“
Review des Samplers